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private Krankenversicherung
Damit man sich in der Privaten Krankenversicherung (PKV) versichern kann, muss man drei Jahre hintereinander von seinem Einkommen her die Einkommensgrenze von derzeit 47.700 Euro überschreiten. 2006 lag die Einkommensgrenze, die man auch Beitragsbemessungsgrenze nennt, bei 47.250 Euro. Darüber hinaus der Privaten Krankenversicherung beitreten können auch Beamte, bei denen nur ein Teil der entstehenden Krankheitskosten gedeckt werden. Darüber hinaus können sich in der Privaten Krankenversicherung auch Selbstständige versichern und zwar ohne Berücksichtigung ihres Einkommens.
Für jede versicherte Person wird in der privaten Krankenversicherung wird dabei ein separater Beitrag erhoben. Eine Beitragseinstufung erfolgt dabei individuell nach Faktoren wie zum Beispiel Alter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand beim Vertragsabschluss. Natürlich ist auch die Höhe der Leistung, die versichert werden soll, ausschlaggebend.
Beitragsanpassungen dabei darüber hinaus lediglich innerhalb einer Tarifgruppe, nicht aber für den einzelnen Versicherten. So wird der Beitrag auch nicht angehoben, wenn sich der Gesundheitszustand eines Versicherten im Laufe der Versicherungszeit verändert.
Bisher zahlten Frauen in der Privaten Krankenversicherung mehr Beitrag, und zwar aufgrund einer anderen Risikobewertung, sowie aufgrund der sich eventuell noch ergebenden Gesundheitseinschätzung. Ab 01. Januar 2008 wird sich das ändern, denn aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das mit Wirkung zum 18.08.2006 in Kraft getreten ist, wird sich daran etwas ändern, denn ab diesem Zeitpunkt ist eine unterschiedliche Behandlung im Bezug auf die Höhe der Beiträge zur Privaten Krankenversicherung nur noch dann zulässig, wenn eine Privaten Krankenkasse den Nachweis erbringen kann, dass die Rechnungsgrundlagen beispielsweise für Männer und Frauen unterschiedlich sind.
Insbesondere gilt dies aber nicht für Schwangerschafts- und Mutterschaftskosten.
Diese sind zur Vermeidung einer Benachteiligung von Frauen nicht mehr nur von ihnen zu tragen, sondern zu gleichen Teilen von Frauen und von Männern.
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